Sternenhimmel heute
Nacht von Montag auf Dienstag
Tages- und Nachtlänge
- Zusammenfassung für die Nacht
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Aktuell sind der Planet Jupiter hervorragend, der Planet Saturn sehr gut und Deep-Sky-Objekte wie Galaxien und Nebel sehr gut zu sehen. Dazu leichte Bewölkung bei durchschnittlich -2 °C. Wetter: DWD
- Jupiter
- Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung des Planeten Jupiter sind hervorragend. Jupiteraufgang ist am 19.01.2026 (Mo) um 15:40 Uhr und Jupiteruntergang am 20.01.2026 (Di) um 07:46 Uhr. Beobachtbar ist Jupiter nach der Abend- und vor der Morgendämmerung und zwar 14 Stunden und 17 Minuten lang vom 19.01.2026 (Mo) um 16:50 Uhr bis zum 20.01.2026 (Di) um 07:07 Uhr. Der Planet Jupiter ist zunächst nahe dem Horizont im Nordosten zu beobachten, später hoch am Himmel im Süden und zuletzt nahe dem Horizont im Nordwesten. Die maximale Horizonthöhe des Planeten Jupiter beträgt 61°. Die Konstellation der Jupitermonde ist Ganymed–Callisto–Io–Jupiter–Europa. Von 06:45 Uhr am 20.01.2026 (Di) bis 07:00 Uhr wirft Io seinen Schatten auf den Jupiter. Mehr …
- Saturn
- Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung des Planeten Saturn sind sehr gut. Saturnaufgang ist am 19.01.2026 (Mo) um 10:31 Uhr und Saturnuntergang am 19.01.2026 (Mo) um 22:01 Uhr. Beobachtbar ist Saturn nach der Abend- und vor der Morgendämmerung und zwar 4 Stunden und 9 Minuten lang vom 19.01.2026 (Mo) um 17:19 Uhr bis zum 19.01.2026 (Mo) um 21:28 Uhr. Der Planet Saturn ist zunächst hoch am Himmel im Süden zu beobachten, später halbhoch im Südwesten und zuletzt nahe dem Horizont im Westen. Die maximale Horizonthöhe des Planeten Saturn beträgt 34°. Die Ringe des Saturn sind 2° geöffnet. Damit sind die Ringe fast in Kantenstellung und beinahe unsichtbar. Mehr …
- ISS
- Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung der Raumstation ISS am 19.01.2026 (Mo) um 18:40 Uhr sind sehr gut. Ihr Überflug ist 3 Minuten lang bis 18:44 Uhr zu sehen. Sie ist zunächst nahe dem Horizont im Westen zu beobachten, später halbhoch im Westen, hoch am Himmel im Westen, fast senkrecht über unseren Köpfen und zuletzt hoch am Himmel im Osten. Die maximale Horizonthöhe der Raumstation ISS beträgt 84°. Ihre maximale Helligkeit beträgt -3 mag. Mehr …
- Nebel
- Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung lichtschwacher Objekte wie Nebel oder Galaxien sind sehr gut. 11 Stunden und 28 Minuten lang vom 19.01.2026 (Mo) um 18:47 Uhr bis zum 20.01.2026 (Di) um 06:15 Uhr wird der Himmel weder durch die Dämmerung noch durch Mondlicht nennenswert aufgehellt. Mehr …
- Sonnenuntergang
- Die Sonne geht am 19.01.2026 (Mo) um 16:49 Uhr unter und am 20.01.2026 (Di) um 08:13 Uhr wieder auf. Mehr zum Ablauf der Dämmerung erfahren Sie hier. Ob es richtig dunkel wird oder ob Dämmerlicht und Mond für eine helle Nacht sorgen, erfahren Sie auf unserer Seite über dunkle Nächte.
- Wetter
- In der Nacht vom 19.01.2026 (Mo) auf den 20.01.2026 (Di) gibt es leichte Bewölkung bei durchschnittlich -2 °C. Sowohl für die Beobachtung mit bloßem Auge als auch mit dem Teleskop sind die Wetterbedingungen sehr gut. Die durchschnittliche Wolkenbedeckung beträgt 3 %. Wolkenlos gegen 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr. Mehr …
Die Zeitangaben auf dieser Seite erfolgen, sofern nicht anders angegeben, in der Ortszeit von Deutschland, das heißt in der Zeitzone Europe/Berlin.
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Horizonthöhen
Das obige Diagramm erscheint im ersten Moment vielleicht etwas verwirrend, bietet dem geschulten Auge aber einen guten Überblick für die Beobachtungsnacht. Die waagerechte Achse bildet den zeitlichen Verlauf eines Tages von Mittag bis Mittag ab. Wolkenbedeckung und Temperatur werden für jede volle Stunde angezeigt. Bei Regen wird ein Schirm-Symbol eingeblendet.
Planten, Sonne und Mond wandern den Tag und die Nacht über über den Himmel. Zu welcher Stunde ein Objekt besonders hoch am Himmel steht, geht aus dem Kurvendiagramm hervor. Jede Kurve steht für ein Objekt (Sonne, Mond oder Planet). Am linken Bildrand findet sich die Beschriftung für die Höhenachse: 0° ist der waagerechte Blick zum Horizont und 90° ist der senkrechte Blick nach oben zum Zenit. Je höher ein Objekt am Himmel steht, desto besser ist es zu beobachten. Suchen Sie sich also für Ihre Beobachtung einen Zeitpunkt, an dem die Kurve des Objekts, das Sie interessiert, möglichst weit nach oben geht.
Natürlich muss es auch dunkel genug sein, um ordentlich zu beobachten. Die Helligkeit wird durch die Hintergrundfarbe des Diagramms angezeigt. Gelb = Tageslicht; dunklere Gelbschattierungen = verschiedene Dämmerungsphasen; grau = Störung durch Mondlicht; dunkelblau = schöner dunkler Sternenhimmel. Bei der Planetenbeobachtung fallen Dämmerungslicht und Mondlicht nicht ins Gewicht. Um zu erkennen, wann sich Deep-Sky-Beobachtung (Galaxien, Nebel) lohnt, suchen Sie nach einem dunkelblauen Bereich im Diagramm.
In welcher Himmelsrichtung findet man das gesuchte Objekt? Die Höhekurven sind zusätzlich mit Angaben zur Himmelsrichtung versehen (N = Nord, S = Süd usw.), die anzeigen, wie das Objekt im Azimuth wandert. Also: Höhe der Kurve = oben oder unten; angegebene Himmelsrichtung = links oder rechts.
AUGMENTED REALITY
Horizonthöhen mit dem Handy checken
Die Bahnen der Objekte werden auf das Livebild Ihrer Handykamera projiziert. So können Sie tagsüber prüfen, ob Bäume oder Gebäude den Blick versperren. Ein Gerät mit eingebautem GPS, Kompass, Lagerungssensor und Kamera ist Voraussetzung. Bei Smartphones ist das üblich, bei Laptops eher selten.
Sollte es Probleme geben, hier alternative Version probieren
Er spannt den Himmel aus wie einen feinen Flor
Jesaja 40,22; vollständiger Text auf JW.ORG
Wie werden die Beobachtungsempfehlungen berechnet?
Planeten
Die Planeten gehen i.d.R. 1x täglich auf und wieder unter. So ähnlich wie die Sonne. Die Zeitspanne, die die Sonne während eines Tages über dem Horizont steht, schwankt über das Jahr gesehen. Deshalb sind im Sommer die Tage länger und im Winter kürzer. In ähnlicher Weise variiert auch die die Zeitspanne der Planetenaufgänge und -untergänge. Selbst wenn ein Planet aufgegangen ist, ist er aber trotzdem nicht automatisch sichtbar. Während des Tages – also wenn die Sonne scheint – ist ein Planet nicht mit dem bloßen Auge zu sehen, da der blaue Himmel heller ist als der Planet. Ein Planet lässt sich nur dann beobachten, wenn sein Lauf während der Nachtzeit stattfindet. Zur Ermittlung der unten stehenden Beobachtungstipps, werden deshalb die Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten mit den Auf- und Untergangszeiten der Planeten verrechnet.
Galaxien, Nebel etc.
Die sogenannten Deep-Sky-Objekte, wie Galaxien oder Nebel, sind viel lichtschwächer als die Planeten oder die hellen Sterne. Deshalb kann man sie nur in sehr dunklen Nächten beobachten. Die Sonne muss nicht nur untergegangen sein, sondern wirklich tief unterhalb des Horizonts stehen. Im Sommer kommt es vor, dass die Sonne spätnachts nicht weit genug untergegangen ist, um den Blick auf Deep-Sky-Objekte zu ermöglichen. Je nachdem, ob man eher nördlich oder südlich im deutschsprachigen Raum lebt, trifft das auf mehr oder weniger Tage im Jahr zu. Je südlicher der Standort, desto besser. Die Zeit mit den hellsten Nächten ist rund um die Sommersonnenwende Ende Juni. Der zweite Miesepeter, der der Galaxien- und Nebelbeboachtung einen Strich durch die Rechnung machen kann, ist der Mond. Der Mond scheint so hell, dass lichtschwächere Objekte überstrahlt werden. In der unten stehenden Tabelle werden deshalb sowohl Sonnenstand, als auch die Mondaufgänge und -untergänge berücksichtigt, um gute Beboachtungszeiten für den Deep Sky zu empfehlen.
ISS
Wegen der geringen Höhe der ISS und immer wieder durchgeführter Kontrollmanöver, ist die Beobachtung der Internationalen Raumstation eine sehr dynamische Angelegenheit. Grundlage für die hier errechneten Zeitangaben sind die aktuellen Bahndaten, die vom United States Space Command zur Verfügung gestellt werden. Um die Sichtbarkeit zu ermitteln, muss zunächst die Überflugszeit berechnet und anschließend geprüft werden, ob die ISS in dieser Zeit von der Sonne beschienen wird und ob der Himmel dunkel genug für die Beobachtung ist. Ein Überflug der Raumstation dauert nur wenige Minuten.
| Objekt | Von | Bis |
|---|---|---|
| Jupiter | 16:50 Uhr | 07:07 Uhr |
| Saturn | 17:19 Uhr | 21:28 Uhr |
| ISS | 18:40 Uhr | 18:44 Uhr |
| Nebel | 18:47 Uhr | 06:15 Uhr |
Häufig gestellte Fragen
Welche Planeten sind heute Nacht am Himmel zu sehen?
Aktuell sind der Planet Jupiter hervorragend, der Planet Saturn sehr gut und Deep-Sky-Objekte wie Galaxien und Nebel sehr gut zu sehen. Dazu leichte Bewölkung bei durchschnittlich -2 °C.
Wann ist der Mars zu sehen?
Der Planet Mars ist momentan nachts leider nicht sichtbar. Die Beobachtung muss man auf einen anderen Zeitpunkt vertagen.
Wann ist der Jupiter zu sehen?
Der Planet Jupiter geht um 15:40 Uhr auf und um 07:46 Uhr wieder unter. Gut sichtbar ist er zwischen 16:50 Uhr und 07:07 Uhr. In dieser Zeitspanne ist der Jupiter am besten zu beobachten.
Wann ist der Saturn zu sehen?
Der Planet Saturn geht um 10:31 Uhr auf und um 22:01 Uhr wieder unter. Gut sichtbar ist er zwischen 17:19 Uhr und 21:28 Uhr. In dieser Zeitspanne ist der Saturn am besten zu beobachten.
Wann ist die Venus zu sehen?
Der Planet Venus ist momentan nachts leider nicht sichtbar. Die Beobachtung muss man auf einen anderen Zeitpunkt vertagen.
Wann ist der Merkur zu sehen?
Der Planet Merkur ist momentan nachts leider nicht sichtbar. Die Beobachtung muss man auf einen anderen Zeitpunkt vertagen.
Wie steigt man in die Himmelsbeobachtung ein?
Ein erster Schritt kann darin bestehen, den Himmel mit bloßem Auge besser kennenzulernen. Im zweiten Schritt kann man mit dem alten Fernglas arbeiten, das sowieso noch irgendwo rumliegt. Schließlich werden Sie sich aber ein Einsteigerteleskop kaufen. Und später mehr Teleskope und Ausstattung.
Warum sind nicht jede Nacht gleich viele Sterne zu sehen?
Abgesehen von äußeren Bedingungen wie Wolken etc. spielt die Helligkeit eine Rolle. In Städten vor allem die künstliche Helligkeit durch von Menschen installierte Beleuchtung. Eine natürliche Lichtquelle während der Nacht ist der Mond. Beim Vollmond sind nur verhältnismäßig wenige Sterne sichtbar. In kurzen Sommernächten geht zudem die Sonne nur knapp unter und es bleibt selbst um Mitternacht durch das Dämmerlicht relativ hell.
Warum stimmen die Beobachtungszeiten nicht mit den Auf- und Untergangszeiten überein?
Die Auf- und Untergangszeiten beziehen sich darauf, wann ein Himmelsobjekt (z.B. ein Planet) überm Horizont auftaucht bzw. wieder hinterm Horizont untergeht. Tagsüber ist das jedoch relativ uninteressant – wegen des Tageslichts kann man den Planeten oder Stern trotzdem nicht beobachten. Deshalb ergeben sich die Beobachtungszeiten für einen Planeten oder Stern aus der Kombination seines eigenen Auf-/Untergangs und dem Sonnenaufgang/-untergang. Außerdem ist ein Objekt erst dann richtig beobachtbar, wenn es einige Grad über dem Horizont steht. Ansonsten ist es zumeist von Bäumen oder Häusern verdeckt.
Astro-Wetter
Beim Beobachten des Himmels spielt natürlich auch das Wetter eine entscheidende Rolle. Zum einen, was die Sicht auf die Sterne betrifft, und zum anderen bei der Frage, wie lange man es unter freiem Himmel aushält. Wenn Sie mit bloßem Auge den Sternenhimmel bewundern wollen, ist vor allem die – hoffentlich nicht vorhandene – Bewölkung entscheidend. Wer mit dem Telekop zu Werke geht, muss aber auch noch auf anderere Parameter achten.
In der Nacht vom 19.01.2026 (Mo) auf den 20.01.2026 (Di) gibt es leichte Bewölkung bei durchschnittlich -2 °C. Sowohl für die Beobachtung mit bloßem Auge als auch mit dem Teleskop sind die Wetterbedingungen sehr gut. Die durchschnittliche Wolkenbedeckung beträgt 3 %. Wolkenlos gegen 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr.