Starlink-Lichterketten

Die Flugbahn frisch gestarteter Starlink-Satelliten lässt sich mit einer gewissen Ungenauigkeit vorhersagen. Suchen Sie für die Beobachtung einen möglichst dunklen Ort auf und achten Sie darauf, dass Ihre Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben und Ihnen kein künstliches Licht in die Augen strahlt, das zu einer Verengung Ihrer Pupillen führt. Es gilt wie immer: Der Beobachtungserfolg kann nicht garantiert werden.

Was erwartet Sie? Eine Reihe kleiner Pünktchen, die hintereinander fliegen wie im Gänsemarsch.


Insbesondere kurz nach dem Start sind die Satelliten in engen Kolonnen unterwegs und bilden so eindrucksvolle Lichterketten. Folgende Starlink-Missionen sind in den letzten vier Wochen gestartet worden bzw. werden in den kommenden vier Wochen starten. Die sich daraus ergebenden Überflüge von Starlink-Lichterketten finden Sie weiter unten.

✅ Mission 6-88
Der Start erfolgte am 04.01.2026 (So) um 07:48 Uhr.
✅ Mission 6-96
Der Start erfolgte am 09.01.2026 (Fr) um 22:41 Uhr.
✅ Mission 6-97
Der Start erfolgte am 12.01.2026 (Mo) um 22:08 Uhr.
✅ Mission 6-98
Der Start erfolgte am 14.01.2026 (Mi) um 19:08 Uhr.
✅ Mission 6-100
Der Start erfolgte am 19.01.2026 (Mo) um 00:31 Uhr.
📅 Mission 17-30
Das Startfenster öffnet sich am 23.01.2026 (Fr) um 03:43 Uhr (frühestmöglicher Start).

Folgende Starlink-Satelliten fliegen aktuell in enger Formation um die Erde:

Die anderen Formationen haben sich bereits aufgelöst und die Einzelsatelliten fliegen jetzt in größerem Abstand zueinander.


Mo Di
19. - 20.01.

Keine sichtbaren Überflüge

Di Mi
20. - 21.01.

Keine sichtbaren Überflüge

Mi Do
21. - 22.01.

Keine sichtbaren Überflüge

Do Fr
22. - 23.01.

Keine sichtbaren Überflüge

Fr Sa
23. - 24.01.

Keine sichtbaren Überflüge



Wissenswertes

Die sogenannten „Lichterketten“ aus Starlink-Satelliten gehören zu den eindrucksvollsten und zugleich überraschendsten Erscheinungen am Nachthimmel der letzten Jahre. Gemeint ist eine Reihe dicht hintereinander fliegender Satelliten, die kurz nach dem Start sichtbar werden und wie eine perlenschnurartige Formation über den Himmel ziehen. Besonders für Beobachter, die sich noch nicht näher mit der Sichtbarkeit von Satelliten beschäftigt haben, wirkt dieses Schauspiel oft spektakulär – und nicht selten auch irritierend.

Starlink-Satelliten werden von SpaceX in größeren Gruppen gestartet. Direkt nach dem Aussetzen befinden sie sich noch in niedriger Umlaufbahn und fliegen dicht hintereinander her. In dieser Phase reflektieren sie das Sonnenlicht aufgrund ihrer geringen Höhe besonders stark, wodurch sie als gleichmäßig helle Punkte erscheinen, die sich synchron über den Himmel bewegen. Nach einigen Tagen bis Wochen steigen die Satelliten auf ihre endgültige Bahn auf und verteilen sich – dann hat sich die Perlenkette aufgelöst.

Die besten Beobachtungszeiten liegen in der Dämmerung: kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang. Dann steht der Beobachter bereits im Dunkeln, während die Satelliten in großer Höhe noch von der Sonne angestrahlt werden. Ein klarer Himmel ist natürlich ebenfalls entscheidend.

Hinweise:
  • Für die Beobachtung benötigt man kein Fernglas oder Teleskop. Im Gegenteil – das Schauspiel entfaltet seine volle Wirkung mit bloßem Auge.
  • Beginnen Sie Ihre Beobachtung fünf Minuten vor der angegebenen Zeit, um keinen Satelliten aus der Satelliten­kette zu verpassen.
  • Es werden nur Lichterketten aufgelistet, die aus mindestens 5 Satelliten bestehen.
  • Der Abstand zwischen zwei Satelliten muss sehr klein sein.
  • Die voraussichtliche Helligkeit muss mindestens 5 mag betragen.
  • Die Sonne muss mindestens 10 Grad unterhalb des Horizonts stehen.

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