Merkur

Der innerste Planet unseres Sonnensystem eher unscheinbar – weil er so nah bei der Sonne steht, wird er nur kurz vor Sonnenaufgang oder kurz nach Sonnenuntergang sichtbar und steht dabei nur knapp über dem Horizont

Nacht vom Montag, 22.07.2024 auf Dienstag, 23.07.2024

Merkur ist leider nicht beobachtbar.

Du kannst in das Diagramm zoomen, indem du den Bildschirm mit zwei Fingern aufziehst

Ausblick

22.07. - 23.07.
Mo Di


Nicht
beobachtbar

23.07. - 24.07.
Di Mi


Nicht
beobachtbar

24.07. - 25.07.
Mi Do


Nicht
beobachtbar

25.07. - 26.07.
Do Fr


Nicht
beobachtbar

26.07. - 27.07.
Fr Sa


Nicht
beobachtbar

27.07. - 28.07.
Sa So


Nicht
beobachtbar




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Über die Merkur-Beobachtung

Der Merkur ist der innerste Planet des Sonnensystems. Er ist der Sonne am nächsten. Für uns, die wir ein ganzes Ende weiter draußen im Sonnensystem leben, ergibt sich draus ein Beobachtungsproblem. Wenn wir von unserer außen liegenden Umlaufbahn Richtung Merkur schauen, ist die Sonne immer in der Nähe. Wir sehen den Merkur nur für kurze Zeit nach Sonnenuntergang oder kurze Zeit vor Sonnenaufgang.

In der folgenden Abbildung markieren (1), (2), (3) und (4) verschiedene Position auf der Merkurbahn um die Sonne. Befindet sich Merkur auf Position (1), sehen wir ihn für ein paar Minuten abends, wenn die Sonne gerade untergegangen ist und wir ganz frisch auf die Nachtseite der Erde rotiert sind. Befindet er sich auf Position (3), sehen wir ihn für ein paar Minuten morgens, kurz bevor wir als Beobachter aus dem Schatten wieder ins Licht eintauchen. Wenn sich der Merkur auf Position (2) oder (4) befindet, können wir ihn nicht beobachten, weil er zu nah bei der Sonne steht und zeitgleich mit ihr auf- und untergeht.

Blick zum Merkur zu verschiedenen Zeiten des (Merkur-)Jahres

Merkurs Flugbahn

Erdorbit und Merkurorbit im Vergleich
  • Ein Erdjahr dauert 12,0 Monate (12,0 Sekunden in der Animation)
  • Ein Merkurjahr dauert 2,9 Monate (2,9 Sekunden in der Animation)
  • Alle 3,8 Monate (3,8 Sekunden) überholt der innere Planet den äußeren Planeten. In diesem Moment sind sich Erde und Merkur besonders nah. Diese Planetenstellung wird „untere Konjunktion“ genannt.

Gefährliche Beobachtung

Dass Merkur immer nah bei der Sonne steht, bringt einige Herausforderungen mit sich. Erstens hat man nur wenig Zeit für die Beobachtung. Zweitens ist der Himmel noch nicht dunkel, sondern es dämmert noch. Drittens steht der Merkur nicht hoch am Himmel, sondern in tief in der Nähe des Horizonts, wo die Luft unruhiger ist und er schnell von Bäumen oder etwas anderem verdeckt wird. Viertens und vielleicht am wichtigsten: Mit optischen Hilfsmitteln (Ferngläser, Fernrohre oder Teleskope) ist die Beobachtung gefährlich. Wenn uns anstatt des Merkur versehentlich die Sonne vor die Linse gerät, verbrennt das gebündelte Sonnenlicht die Netzhaut und man erblindet. Es ist also Vorsicht geboten. Die Beobachtung des Merkur durch ein Teleskop ist vielleicht nicht das erste Projekt, das man in Angriff nehmen sollte.

Merkur – immer feurig

Obwohl der Merkur eigentlich keine rotbräunliche Oberfläche hat, erscheint er uns von der Erde aus so. Wir sehen ihn immer in der Morgen- oder Abenddämmerung. Die kurzen Wellenlängen werden von den Luftschichten, die das Licht passieren muss, absorbiert. Deshalb leuchten sowohl Sonne als auch Merkur zu dieser Zeit orange.

Aus Gestein

Merkur bildet zusammen mit der Venus, unserer Erde und dem Mars die Gruppe der inneren Planeten des Sonnensystems. Sie bestehen alle hauptsächlich aus Gestein und Metallen.