NOVEMBER 2026
Planetenparade: Merkur, Venus, Jupiter und Mars
Vom 11. November 2026 bis zum Monatsende sieht man die Planeten Merkur, Venus, Mars und Jupiter in einem Bogen am Himmel. Die beiden letztgenannten Planeten gehen schon gegen Mitternacht im Osten auf und ziehen weiter nach oben und Richtung Süden. Die Venus erscheint gegen 4:30 Uhr am Osthorizont und zuletzt folgt der Merkur gegen 6:00 Uhr. (Die Zeitangaben beziehen sich auf den 22. November.)
Um 6:30 Uhr müsste man alle Planeten gut im Blick haben. Merkur steht knapp über dem Horizont Richtung Ostsüdost. Die Venus steht etwas höher und ein Stückchen weiter rechts (also etwas südlicher). Zwischen Venus und Jupiter/Mars klafft eine ziemlich große Lücke. Das Jupiter-Mars-Gespann steht mittlerweile genau im Süden und am höchsten Punkt seines Weges am Himmel (über 50 Grad Horizonthöhe). Jupiter und Mars liegen sehr nah beieinander. Ungefähr bis 7:30 Uhr – kurz vor Sonnenaufgang – kann man das Spektakel beobachten.
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Jupiter und Mars rücken Nacht für Nacht immer näher zusammen. In der Nacht vom 15. auf den 16. November erreicht ihre Annäherung den Höhepunkt. In den folgenden Nächten entfernen sie sich wieder langsam voneinander.
Wenn man den Arm ausstreckt, trennt die beiden Planeten weniger als eine Daumenbreite. Sie passen gleichzeitig in das Gesichtsfeld eines Fernglases oder eines nicht zu stark vergrößernden Teleskops.
Wie kommt so eine Planetenparade überhaupt zustande? Auf dem folgenden sehr vereinfachten Schaubild sehen wir die gestrichelten Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne. Auf dem Bild sitzen wir selbst auf dem innersten Planeten und schauen nachts raus ins Weltall. Wenn man sich so das Sonnensystem vorstellt, merkt man, dass es recht selten vorkommt, dass vier oder sogar alle fünf hellen Planeten gleichzeitig in unserem Sichtfeld sind. Meistens sind ein, zwei, drei oder vier der Planeten gerade auf der anderen Seite des Sonnensystems unterwegs. Dass sich alle auf einer Seite versammeln und so gleichzeitig von uns beobachtet werden können, ist ein seltenes Glück.

Da alle gestrichelten Linien, also alle Umlaufbahnen, auf einer Ebene hintereinander liegen, liegen die Planeten immer auf einer (gebogenen) Linie am Himmel. Die Planeten – und falls sichtbar, auch der Mond – sind immer entlang der Ekliptik zu finden.

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