Deep Sky Objekte
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08. -
09.05.
Messier 49
Messier 86
Messier 60
Messier 53
Messier 64 – Blackeye-Galaxie
Messier 13 – Herkuleshaufen
Messier 40 – Winnecke 4
Messier 51 – Whirlpoolgalaxie
Messier 63 – Sonnenblumengalaxie
Messier 81 – Bodes Galaxie
Messier 82 – Zigarrengalaxie
Messier 92
Messier 97 – Eulennebel
Messier 101 – Feuerradgalaxie
Messier 106
NGC 6543 – Katzenaugennebel
NGC 4631 – Walgalaxie
NGC 7023 – Irisnebel
NGC 6826 – Blinkender Nebel
Messier 57 – Ringnebel
Messier 56
NGC 6888 – Sichelnebel
NGC 7000 – Nordamerikanebel
Deep-Sky-Objekte für Einsteiger
Deep-Sky-Objekte sind Himmelsobjekte außerhalb unseres Sonnensystems, die keine einzelnen Sterne sind: Galaxien, Sternhaufen und Nebel. Sie sind von Natur aus lichtschwach. Deshalb ist es gar nicht so einfach, sie von unseren künstlich aufgehellten Lebensräumen aus zu beobachten. Und trotzdem: Seinen ersten Kugelsternhaufen im eigenen Teleskop zu entdecken, macht riesigen Spaß.
Arten von Deep-Sky-Objekten
Galaxien: Was eine Galaxie ist müssten wir eigentlich wissen, schließlich leben wir in einer solchen – der Milchstraße. Andere Galaxien sind ebenfalls riesige Ansammlungen von Sternen, Gas und Staub. Am einfachsten zu beobachten ist die Andromedagalaxie (M31). Ein von der Form her faszinierendes Objekt ist die Whirlpool-Galaxie (M51). Mit bloßem Auge sieht man eigentlich nur die Andromedagalaxie. Und auch sie ist selbst unter idealen Bedingungen nicht mehr als ein verschwommener Fleck. Fernglas und Teleskop können mehr Details zeigen. Und die Astrofotografie kann sogar feine Strukturen und Farben sichtbar machen kann.
Sternhaufen: Das sind Gruppen von Sternen, die wahrscheinlich zur gleichen Zeit geformt wurden. Es gibt offene Sternhaufen, die sozusagen locker verteilt sind, und Kugelsternhaufen wie der Herkuleshaufen (M13), die dicht gepackt sind.
Nebel: Nebel bestehen aus Staub und Gas. Es gibt Reflexionsnebel, deren Staub das Licht von Sternen reflektiert, und Emissionsnebel, bei denen das Gas selbst durch einen Stern zum Leuchten angeregt wird. Planetarische Nebel wie der Ringnebel (M57) oder Supernovaüberreste wie der Krebsnebel (M1) zeigen eindrucksvolle Formen und Farben. Wobei die Farben nicht visuell, sondern erst durch Fotografie sichtbar werden.
Beobachtungstipps
- Mit bloßem Auge: Unter dunklem Himmel sind nur die hellsten Deep-Sky-Objekte sichtbar.
- Mit Fernglas: Viele Sternhaufen und helle Nebel erscheinen als verschwommene Lichtflecken.
- Mit Teleskop: Mehr Details werden sichtbar. Man kann bei Galaxien angedeutete Spiralstrukturen erahnen. Bei Kugelsternhaufen lassen sich einige einzelne Sterne identifizieren.
- Fotografisch: Längere Belichtungszeiten und Nachführung (parallele Bewegung der Kamera zur Himmelsbewegung) bringen Strukturen, Farben und schwache Begleitobjekte zum Vorschein, die im Okular des Teleskops visuell kaum sichtbar sind.
Deep-Sky-Beobachtung ist ein tolles Hobby. Schon verhältnismäßig einfache Ausrüstung lässt einen die Vielfalt des Universums entdecken und weckt die Neugier.
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