Deep Sky Objekte

Do Fr
11. - 12.06.

Zwischen 40° und 90° Höhe
0° (Horizont)
45°
90° (Zenit)
Ab 10,0 mag und heller
15 mag (schwach)
8 mag
1 mag (hell)
Richtung 0° und 0°
N O S W
Datum

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Keine passenden Deep Sky Objekte gefunden.

Mögliche Gründe:

  • Der Mond strahlt zu hell für die DSO-Beobachtung
  • Es wird die ganze Nacht über nicht dunkel genug (Sommernächte)
  • Mindesthorizonthöhe zu hoch eingestellt
  • Mindestobjekthelligkeit zu hell eingestellt

Wann ist in den nächsten Tagen Deep-Sky-Beobachtung wieder möglich?

Achte im folgenden Diagramm auf die schwarzen Zeitfenster:

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Deep-Sky-Objekte für Einsteiger

Deep-Sky-Objekte sind Himmelsobjekte außerhalb unseres Sonnensystems, die keine einzelnen Sterne sind: Galaxien, Sternhaufen und Nebel. Sie sind von Natur aus lichtschwach. Deshalb ist es gar nicht so einfach, sie von unseren künstlich aufgehellten Lebensräumen aus zu beobachten. Und trotzdem: Seinen ersten Kugelsternhaufen im eigenen Teleskop zu entdecken, macht riesigen Spaß.

Arten von Deep-Sky-Objekten

Galaxien

Was eine Galaxie ist, müssten wir eigentlich wissen, schließlich leben wir in einer solchen – der Milchstraße. Andere Galaxien sind ebenfalls riesige Ansammlungen von Sternen, Gas und Staub. Am einfachsten zu beobachten ist die Andromedagalaxie (M31). Ein von der Form her faszinierendes Objekt ist die Whirlpool-Galaxie (M51). Mit bloßem Auge sieht man eigentlich nur die Andromedagalaxie. Und auch sie ist selbst unter idealen Bedingungen nicht mehr als ein verschwommener Fleck. Fernglas und Teleskop können mehr Details zeigen. Und die Astrofotografie kann sogar feine Strukturen und Farben sichtbar machen.

Sternhaufen

Sternhaufen sind – wie der Name andeutet – Ansammlungen von Sternen. Man unterscheidet zwischen offenen Sternhaufen und Kugelsternhaufen.

Kugelsternhaufen: Wie man auf den Namen Kugelsternhaufen kommt, wird schnell klar, wenn man sich beispielsweise den Herkuleshaufen (M13) anschaut. Abertausende Sterne bilden buchstäblich eine Kugel.

Offene Sternhaufen: Die Sterne in offenen Sternhaufen stehen zwar in galaktischen Dimensionen betrachtet auch eng beieinander, jedoch nicht so eng. Sie sind zudem ⁠ ⁠»⁠ ⁠wild⁠ ⁠«⁠ ⁠ verteilt und bilden keine Kugelform.

Man nimmt an, dass die Sterne eines Sternhaufens – egal ob kugelig oder offen – durch die Schwerkraft mehr oder weniger gleichzeitig aus einer gemeinsamen Molekül­wolke gebildet wurden.

Nebel

Reflexionsnebel: Der Staub in Reflexionsnebeln reflektiert das Licht von Sternen. Sie leuchten also nicht selbst, sondern spiegeln nur das Licht von Sternen wider.

Emissionsnebel: Bei Emissionsnebeln wird das Gas des Nebels von der Strahlungsenergie eines Sterns zum Leuchten angeregt. So wie der Strom das Gas in einer Leuchtstoffröhre zum Leuchten bringt.

  • Planetarische Nebel: Planetarische Nebel wie der Ringnebel (M57) sind kleine, runde und bunte Emissionsnebel. Sie stammen wahrscheinlich aus ⁠ ⁠»⁠ ⁠Explosionen⁠ ⁠«⁠ ⁠, die nicht so heftig waren wie eine Supernova.
  • Supernovaüberreste: Supernovaüberreste wie der Krebsnebel (M1) zeigen wahrscheinlich, was passiert, wenn es ⁠ ⁠»⁠ ⁠richtig geknallt⁠ ⁠«⁠ ⁠ hat. Diese Unterart der Emissionsnebel zeichnet sich durch extravagante Formen aus und ist ebenfalls ⁠ ⁠»⁠ ⁠farbenfroh⁠ ⁠«⁠ ⁠.

Achtung: Die Farben werden bei allen Arten von Nebeln erst durch Langzeitbelichtung sichtbar. Mit dem Auge am Teleskop kann man nur die Nebelform, aber nicht die Nebelfarben bewundern.

Beobachtungstipps

  • Mit bloßem Auge: Der Himmel muss richtig, richtig dunkel sein – fernab von Städten und ihren künstlichen Lichtquellen. Und selbst dann sind nur die hellsten Deep-Sky-Objekte sichtbar wie die Andromedagalaxie (M31).
  • Mit Fernglas: Viele Sternhaufen und helle Nebel erscheinen als verschwommene Lichtflecken.
  • Mit Teleskop: Das Teleskop zeigt Details. Bei der Andromedagalaxie kann man beispielsweise den hellen Kern von den dunkleren Außenbereichen unterscheiden. Und man sieht die Begleitgalaxien von Andromeda. Wenn es richtig gut läuft, kann man angedeutete Spiralstrukturen erahnen. Bei Kugelsternhaufen lassen sich einige einzelne Sterne identifizieren.
  • Fotografisch: Längere Belichtungszeiten und Nachführung (parallele Bewegung der Kamera zur Himmelsbewegung) bringen Strukturen und Farben zum Vorschein, die visuell (also bei der Beobachtung mit den Augen durchs Teleskop) unsichtbar bleiben.

Deep-Sky-Beobachtung ist ein tolles Hobby. Schon verhältnismäßig einfache Ausrüstung lässt einen die Vielfalt des Universums entdecken und weckt die Neugier.

Tipp: Eine Liste mit 219 von Hobbyastronomen beobachtbaren Objekten findet ihr in der Deep-Sky-Objektliste.

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